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Wie läuft das Gerichtsverfahren ab?

Im nächsten Schritt wird die Streitigkeit dann eröffnet – in der Regel mit der Erhebung einer Klage. Hier hängt es allerdings sehr von den jeweiligen Umständen des Prozesses ab, wie der genaue Ablauf ist. Während im Arbeitsrecht nun durchaus eine Klage folgen kann, hat man im Fall von offenen Verbindlichkeiten vielleicht das gesamte außergerichtliche Mahnverfahren bereits hinter sich und sieht jetzt ebenfalls nur noch den Weg der Klage auf Zahlung. Selbst im Verkehrsrecht kann nun eine Klage anstehen, die je nach Vorwurf auch in ein Strafverfahren münden kann. In diesem Fall hätte sich der Verkehrsteilnehmer auch eines strafrechtlichen Vergehens im Straßenverkehr schuldig gemacht – was gar nicht so selten ist. Spätestens aber, wenn die Klage beim zuständigen Gericht eingereicht ist, geht das gesamte Verfahren seinen ordnungsgemäßen Gang. Die Klage geht bei Gericht ein und wird der Gegenseite zugestellt. Je nach Rechtsgebiet kann nun ein Gütetermin folgen, in dem man sich um die gütliche und außergerichtliche Einigung der Angelegenheit bemüht. Ist das nicht möglich, kommt es zum Prozess der ersten Instanz.

Wird man als Kläger oder Beklagte zur Verhandlung geladen, besteht Anwesenheitspflicht. Je nach Sachlage kann es schon in der ersten Instanz sehr angeraten sein, sich durch einen Anwalt vertreten zu lassen obwohl hier noch nicht zwingend Anwaltszwang besteht. Doch während einer solchen Verhandlung tauchen immer wieder Fragen auf, deren Beantwortung den weiteren Verlauf maßgeblich beeinflussen kann. Dies gilt vor allem im Strafprozess, wenn Zeugen unter Eid aussagen müssen. Dann kann es sehr empfehlenswert sein, bereits in der ersten Instanz durch einen erfahrenen Juristen vertreten zu werden. Ähnlich sieht die Situation bei einer Auseinandersetzung im arbeitsrechtlichen Bereich aus – soll das Gericht eine Einigung herbeiführen oder ein Urteil sprechen, hängt für den Kläger sehr viel von dem Verlauf des Prozesses ab. Entsprechend dürfte die Gemütslage dann sein – von hochgradiger Nervosität bis zu blanker Panik reicht dann das Spektrum der Gefühle. Ist das Fortbestehen eines langjährigen Arbeitsverhältnisses von dem Urteilsspruch des Gerichts abhängig, wird der Kläger rein emotional kaum in der Lage sein, dem Prozess konzentriert zu folgen und zu jeder Zeit die richtigen Antworten in der passenden Tonalität zu geben. Ein erfahrener, souveräner Anwalt ist dann für den Kläger eine enorme Erleichterung und Unterstützung – ganz besonders, wenn er sich einem früheren Widersacher auf der Seite des Arbeitgebers gegenüber sieht. Zum Abschluss der ersten Instanz wird in der Regel ein Urteil gesprochen – hat man einen versierten Rechtsanwalt an seiner Seite, ist die Chance umso größer, dass es so lautet, wie man sich das erhofft hatte.

Wie finde ich den richtigen Anwalt?

Wie läuft das Anwaltsgespräch ab?

Wie läuft das Gerichtsverfahren ab?

Wie lange dauert es bis zum Urteil?

Zuletzt aktualisiert am 04.04.2016 von RA Dr. Katharina Laschinski.

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